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Gegen 06.35 Uhr wurde der Feuerwehr Alsdorf ein undichter Heizöltank in Reifeld / Duffesheide gemeldet. Nach ersten Informationen des Meldenden sollten ca. 80 bis 100L Heizöl ausgetreten sein.

Vor Ort stellte sich heraus, dass im Zuge der Lieferung von Heizöl, eine unbestimmte Menge an Öl aus dem Lieferantenfahrzeug ausgetreten war. Bedingt durch das starke Gefälle in der Straße, verteilte sich das Öl über die gesamte Straßenbreite und ergoss sich über eine Länge von etwa 20 Metern.

Da bereits bei Eintreffen der ersten Wehrleute der Verdacht bestand, dass eine unbestimmte Menge an Öl über einen Kanaleinlauf in die Kanalisation gelangt war, wurden die Kläranlage, der Wasserverband Eifel-Ruhr, der Eigenbetrieb Wasser und Zuständige der unteren Wasserschutzbehörde verständigt.

Durch die Wehrleute wurde die Straße weitläufig mit Bindemittel abgestreut und restliches, in einer Sicherungswanne befindliches Öl abgeführt.

Im Verlaufe des Einsatzes erkundigte sich ein, nach eigenen Angaben in seiner Nachtruhe gestörter Anwohner, sinngemäß, ob denn wirklich so viel Feuerwehr notwendig sei. Diese Frage wurde positiv beantwortet.

Der diensthabende Zentralist hat keine Kenntnis von der tatsächlichen Lage vor Ort, sodass dieser auf die Angaben der Notrufmeldenden angewiesen ist. Um jedoch eine umfangreiche und sofortige Hilfe zu gewährleisten, erfolgt die Alarmierung der Wehrleute nicht nach den subjektiv gewonnenen  Vorstellungen des Zentralisten, sondern entsprechend einer sogenannten Alarm- und Ausrückeordnung (AAO). Entsprechend dem Einsatzstichwort, bspw. undichter Heizöltank, alarmiert der Zentralist, die in der AAO vorgesehenen Kräfte. So bedarf es z.B. bei dem Austritt von Chemikalien der zusätzlichen Alarmierung von Fachkräften, wie den Fachberatern „Chemie“; bei Unfällen, der Alarmierung von Feuerwehrärzten; bei Unglücksfällen in Höhen und Tiefen, der Alarmierung der Absturzsicherungseinheit.

Auch vor Ort zeigt sich an den Einsatzstellen, dass insbesondere im Rahmen der Erstmaßnahmen eine Vielzahl an Kräften notwendig ist. An verschiedenen Stellen müssen vielen Wehrleute zeitgleich tätig werden. So müssen bei einem Brand beispielsweise Straßen gesperrt, Hydranten geöffnet, Schläuche verlegt, Leitern aufgestellt, Atemschutzgeräte angelegt und Trupps in das brennende Objekt vorgeschickt werden.

Dass nach diesen Erstmaßnahmen Kräfte weiter frei zur Verfügung stehen und auf den nächsten Befehl warten, ist zwangsweise Konsequenz. Diese Kräfte werden jedoch auch weiterhin an der Einsatzstelle benötigt, da ein Auswechseln der bereits eingesetzten Kräfte aufgrund körperlich schwerer Arbeit notwendig wird, so der Pressesprecher der Feuerwehr Alsdorf, Christoph Simon.

Gegen 08.00 Uhr konnten die letzten Kräfte ihren Einsatz beenden und die Wache anfahren.

Insgesamt waren ca. 25 Kräfte der Hauptwache und der Löschzüge I und II der Freiwilligen Feuerwehr in den Einsatz eingebunden.

 

Christoph Simon
Pressesprecher Feuerwehr Alsdorf

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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Pressesprecher der Feuerwehr Alsdorf

Brandmeister Christoph Simon

02404 / 913310

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