In der Bundesrepublik wird stündlich ein Kind zum Brandstifter. Dabei entsteht nach vorsichtigen Hochrechnungen ein jährlicher Schaden in dreistelliger Millionenhöhe.
Die Zahl von Kindern als Verursacher von Bränden ist steigend. Deshalb ist hier Aufklärung und Vorbeugung besonders wichtig.

Es ist wichtig, den Kindern den richtigen und selbständigen Umgang mit Zündmittelnunter Aufsicht zu vermitteln. Durch gezieltes Üben können Angst, und panische Reaktionen, wie z.B. das Wegwerfen eines brennenden Streichholzes, vermieden werden.

Die Statistiken der Landeskriminalämter verdeutlichen, daß die Kurve der Brandstiftungen im Alter von 3 bis 4 Jahren beginnt. Dort entsteht bereits das Interesse, und der erste Kontakt mit Zündmitteln. Da durch falsche Handhabung dieser Gegenstände (Zündmittel, brennbare Stoffe, Brandbeschleuniger) Brände entstehen können, wird Kindern der Umgang mit Feuer häufig strikt verboten. Ein alter Reim, der diese Situation verdeutlicht, lautet:

“Messer, Gabel, Schere, Licht sind für kleine Kinder nicht!”

Derartige Verbote sind nicht mehr zeitgemäß und schrecken keineswegs ab. Gerade sie können auch Anreiz sein, Zündmittel nunmehr heimlich zu erproben. Ziel ist es, die Kinder darauf aufmerksam zu machen, dass ein Erwachsener anwesend sein muß. Wird der richtige Umgang mit Streichhölzern gezeigt und praktisch geübt, können die davon ausgehenden Gefahren minimiert werden und verlieren dadurch ihre magische Anziehungskraft.

 

Go to top